
Hören Sie auf, mit Ihren UV-Lampen genauso umzugehen wie mit herkömmlichen Glühbirnen. Die meisten Betriebe betrachten UV-Lampen einfach als Hilfsmittel zur Aushärtung von Materialien. Doch wenn man seine Prozesse wirklich optimieren will, muss man verstehen, dass es dabei eher um präzise Energieabgabe geht.
Wenn man das ideale Spektrum zwischen 250 nm und 350 nm erreichen möchte, reichen die herkömmlichen Quecksilberdampflampen nicht aus. Deshalb entwickeln wir spezielle Galliumiodidlampen.
Das Geheimnis: Galliumiodid
Wir verwenden Galliumiodid, um die Lücke zwischen tiefem UV-C- und UV-A-Licht zu überbrücken. Durch das Hinzufügen von Gallium können wir die Energie gezielt im Bereich von 300–320 nm konzentrieren. Es geht dabei nicht nur darum, Licht auf das Material zu richten – vielmehr geht es darum, den exakten Absorptionspeak des Photoinitiators zu treffen. Selbst eine Abweichung von 10 nm kann dazu führen, dass die Aushärtungsrate stark abnimmt. Wir bauen diese Lampen so, dass sie genau das liefern, was Ihre chemischen Prozesse benötigen.
Umgang mit der Hitze
Diese Lampen erzeugen eine Menge Wärme. Deshalb verwenden wir hochreinen geschmolzenen Quarz – dadurch stört der Glasmantel nicht die UV-Strahlung. Doch Achtung: Diese Lampen werden sehr heiß. Um das Plasma stabil zu halten, entsteht viel Wärme. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre Kühlsysteme ausreichen. Wenn der Luftstrom schwach ist, wird die Quarzwand beschädigt und die Lebensdauer der Lampe verkürzt sich erheblich.
Installation in Ihre Anlage
Wir haben es so gestaltet, dass diese Lampen einfach einzubauen sind. Sie passen problemlos in Ihre vorhandenen UV-Tunnel oder in spezielle Spektroskopieanlagen. Egal, ob Sie mit dünnfilmigen Halbleitern oder medizinischen Polymeren arbeiten – das Ziel bleibt immer gleich: Konstanz. Sie erhalten eine stabile Leistung, die während der ersten 100 Betriebsstunden nicht schwankt. Zudem bieten wir verschiedene Endkappen an, damit Sie die Lampen mit den bereits vorhandenen Stromquellen verbinden können.
Eines sollten Sie beachten: Galliumlampen erwärmen sich nicht auf die gleiche Weise wie Quecksilberlampen. Sie müssen daher den Arbeitsablauf entsprechend anpassen.