
Auf einer automatisierten Oval-Screen-Druckmaschine ist das Problem in der Regel nicht der Druckkopf – sondern die Aushärtung im UV-Licht. Jede zusätzliche Sekunde in dieser Zone verlängert die Bearbeitungszeit. Diese Zeit summiert sich schnell auf, was wiederum den täglichen Produktivitätsgrad beeinträchtigt. Die Lösung ist eine kompakte, steuerbare UVC-Quelle, die eine konstante Dosis liefert – auch bei maximaler Druckgeschwindigkeit.
Was technisch wichtig ist: Unsere Mini-UVC-Lampen basieren auf der Ausstrahlung von Quecksilberdampf bei niedrigem Druck. Die Hauptstrahlung liegt bei 254 nm und dient zur Desinfektion; die sekundäre Strahlung liegt bei 185 nm. Wenn die Lampe ohne Ozonbetrieb arbeitet, entsteht kein Ozon.
Für die industrielle Aushärtung sorgt der Steuerkreis dafür, dass die Leistung stabil bleibt – dadurch wird die Lebensdauer der Lampe verlängert und eine Veränderung des Spektrums vermieden, die die Reaktion des Photoinitiators beeinträchtigen könnte. Die maximale Strahlungsintensität bleibt gleichmäßig auf der Oberfläche der Quarzhülle. Das kompakte Design sorgt außerdem dafür, dass die effektive Bogenlänge kurz bleibt – dadurch bleibt die Dosis über die gesamte Breite des zu behandelnden Bereichs gleichmäßig.
Warum es für Oval-Screen-Druckmaschinen geeignet ist: Bei Oval-Screen-Druckmaschinen ist eine kurze, hohe Strahlungsintensität erforderlich, um eine schnelle Vernetzung der Materialien zu erreichen – ohne dass das Substrat beschädigt wird. Die Mini-UVC-Lampe erzeugt eine starke Strahlung und hält diese konstant – dadurch kann die Dauer der Aushärtung auf das Notwendigste reduziert werden. Dadurch werden Leerlaufzeiten in echte Produktionszeit umgewandelt.
Die USB-Schnittstelle ermöglicht eine einfache Integration in bestehende Steuerungen. So kann die Aktivierung der Lampe mit dem Druckvorgang synchronisiert werden – wodurch konstante Ergebnisse erzielt werden.
Praktische Aspekte: Die UVC-Strahlung nimmt mit zunehmender Betriebszeit ab. Zudem kann die Hülle durch Tintennebel und Staub verunreinigt werden – planen Sie daher regelmäßige Reinigungsintervalle ein. Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung die Startstromstärke der Lampe bewältigen kann. Überprüfen Sie außerdem die Ausrichtung des Reflektors, damit keine Schwankungen in der Dosis entstehen.
Für beste Ergebnisse sollte die Lampe in einer inerten Atmosphäre betrieben werden – oder man verwendet die ozongefreie Variante. Auf diese Weise wird das Substrat geschützt und die Spektralstrahlung bleibt stabil.